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Kletterspaß in der Karibik.

Kuba – mehr als nur Rum und Tabak.

Während die Temperaturen in Österreich im Februar noch um den Nullpunkt kreisten, freuten sich Team-Athlet Stefan Brunner und Gefolge über 30 Grad im Schatten im Klettergebiet Vinales auf der Karibik-Insel Kuba – der einzigen karibischen Insel, auf der es ein Klettergebiet gibt – über jede Menge Kletterspaß! Von glattem, kompakten Kalk bin hin zu scharf-koralligem Fels, Sinter und Löchern war da alles dabei. Zurück in der Heimat ist Stefan jetzt nicht nur um einige Kletterrouten und Mückenstiche, sondern auch um viele neue Erlebnisse reicher. Seine schönsten Eindrücke und Bilder haben wir in diesem Blog für euch zusammengefasst.

Kletterspaß in der Karibik.

Wer an Kuba denkt, der verbindet damit wahrscheinlich in erster Linie karibische Strände, Zigarren, historische Autos und eine Atmosphäre, als wäre die Zeit stehengeblieben. Dabei ist die Ortschaft und UNESCO Weltkulturerbe Vinales (ca. 3 Autostunden von Havanna), nicht nur eines der bekanntesten und größten Tabakanbaugebieten Kubas, sondern auch ein ein traumhaftes Klettergebiet, das denselben Namen trägt. 

"Geklettert sind wir so ziemlich alles, was uns unter die Nägel gekommen ist."

Warum das Klettern per Gesetz in Kuba eigentlich verboten ist, weiß eigentlich niemand so genau. Die Tatsache, dass es jedoch – zumindest derzeit – von der Regierung geduldet wird, lud den AUSTRIALPIN-Athleten dazu ein, neue Felswelten zu erkunden und somit ein lang ersehntes Kletterziel von seiner Wunschliste zu streichen. Besondere Herausforderung: Die hohen Temperaturen! "Klettern bei über 30 Grad im Schatten ist nichts Alltägliches. Die hohen Temperaturen und der von der Sonne aufgeheizte Fels in Kombination mit einer hohen Luftfeuchtigkeit ist nicht der beste Freund des Grips und so taten wir uns bei manchen Routen schwerer als wir uns eigentlich tun hätten sollten. [...] Doch das 'Schwingen' zwischen den Sinterzapfen machte einfach zu viel Spaß."

Und so wurde geklettert, was das Zeug hielt: Von Rotpunktrouten bis 8b+, darunter auch die ein oder andere Erstbegehung, und zahlreiche Flash- und Onsight-Begehungen bis 8a+ – ein voller Erfolg!

Abgerundet wurde der Kletterurlaub mit dem "Cuba Climbing Festival", das fast eine ganze Woche dauert und Kletterfans aus ganz Kuba anlockte. 

"Sie sparen oft das ganze Jahr, nur um am Festival teilnehmen zu können. Sie teilten untereinander ihre Ausrüstung, denn nur jeder vierte bis fünfte Kletterer hat einen Gurt oder Schuhe, und diskutierten, wie sie es schafften, in Form zu kommen, ohne die Möglichkeit des Kletterns zu haben. Das nenn ich richtige Motivation!"

Klettermaterial gibt es in Kuba auch nicht zu kaufen, geschweige denn zu bestellen. Da war die gute Tat dann gleich vollbracht, die österreichischen Kletterurlauber überliesen den Kubanern netterweise gleich ihre gesamte Ausrüstung. Bravo! 

 

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