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Chamonix und Furkapass.

Klettern an Europas Höchstem und zwischen Uri und Wallis.

Hochmotiviert beschlossen wir bereits im März dieses Jahres, dass der Furkapass und Chamonix ganz oben auf der Liste unserer Kletter- bzw. Reiseziele für 2018 stehen. Trotz Alltag und Winterwetter malten wir uns schon bei den Planungen im Frühjahr aus, wie wir – das sind mein Seilpartner Peter und ich – am sonnengeküssten Granit lange Routen in der hochalpinen Bergwelt klettern. Und siehe da: In der zweiten Juliwoche setzten wir unsere Pläne dank Urlaub und bester Wetterprognose in die Realität um und starteten in Richtung vertikaler Granitwelten.

Chamonix und Furkapass.

Von Catherine Laflamme, Bilder Peter Manhartsberger

Kurzer Stopp im Kalk, lange Tage im Granit

Den ersten kurzen Stopp legten wir bereits am Wildhauser Schafberg ein. Nach einem super Klettertag am Frospfeiler ging es weiter in Richtung Furkapass in die Schweiz. Der bekannte Pass liegt auf rund 2.500 Metern Höhe im Grenzgebiet zwischen den Kantonen Uri und Wallis. Rundherum warten beste Routen im steilen Granit – ein Traum!
Wir kletterten die bekannte Route Sacremotion (7a), die Tour führt in 7 Seillängen durch einen perfekten Riss und einem dynamischen Zug über eine Platte hinauf zum Chli Bielenhorn am Furkapass. Nach einem weiteren Tag in der Schweiz ging es weiter nach Chamonix. 

In der Bergwelt von Chamonix angekommen, machten wir uns gleich an den Aufstieg durch das Mer de Glace zur Hütte Refuge d’Envers auf 2.488 Metern Höhe. Die Hütte ist nicht nur ein perfekter Ausgangspunkt, sondern auch traumhaft eingebettet in die alpine Bergwelt der hohen Französischen Alpen, die einen selbst ganz klein erscheinen lässt. In den Mehrseillängen rund um das Refuge d’Envers erlebten wir wunderbare Momente und besondere Touren. Wir kletterten Pedro Polar (6b), Le Marchand de Sable (6a), und Tout va mal – letztere war sehr kleingriffig und ausgesetzt und die bislang härteste 6b meines Lebens. 

Und als wir uns dann gerade eingelebt hatten, war die wunderbare Kletterwoche wieder um. Nach dem Abstieg von der Hütte ging es – nach einem Besuch in einer französischen Patisserie – erholt, gestärkt und mit neuen Erlebnissen bepackt zurück nach Innsbruck in den Alltag.  

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