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Land der Inkas, Land der Berge:

Expedition Peru 2019

Gemeinsam mit Alexander Huber und Fabian Buhl ging es im Juni für Team-Athlet Mario Walder auf Expedition nach Peru, das nicht nur auf geschichtlicher und kultureller Ebene einiges zu bieten hat, sondern mit seinen atemberaubenden Bergen auch das Kletterer-Herz höher schlagen lässt. Was die drei Bergsteiger dort erlebt haben, vor welchen Herausforderungen sie standen und welche besonderen Momente sie mit nach Hause genommen haben, hat uns Mario in seinem Erfahrungsbericht niedergeschrieben.

Land der Inkas, Land der Berge:

...Im Schatten des Jirishanca, das Matterhorn Perus...
Anfang Juni 2019 beginnt endlich die Reise in die Codilliera Huayhuash. Nach einem langen Flug nach Lima, der Hauptstadt Perus, nehmen wir einen Bus nach Huaraz. Nach einigen Besorgungen geht’s dann weiter nach Queropalca, die letzte Zivilisation auf 4100m. Mit 12 Eseln, unserem Koch und Proviant für drei Wochen machen wir uns auf den Weg Richtung Basislager. Dort angekommen, nach einem Tag Pause, machen wir uns auf den Weg zum Wandfuß. Die ersten 120 Meter können wir schnell frei klettern und fixieren unsere zwei Kletterseile, alles läuft gut. Doch der Wetterbericht sagt eine Woche Schlechtwetter. Wir entscheiden uns, in die eine Tagesreise entfernte Codilliera Blanca zu wechseln. Dort wollen wir uns für einen Gipfelangriff anständig akklimatisieren. Nach einem 10 ½ Stunden Push stehen wir bei minus 20 Grad auf dem Gipfel des 6034 Meter hohen Tocllaraju.

Am nächsten Tag kehren wir zurück nach Huaraz, wo uns der Wetterbericht 10 Tage schönes Wetter verheißt. Zurück im Basecamp kommt aber wie so oft alles anders...unser Freund Fabian hat sich eine schwere Mandelentzündung geholt. Dieses Ziel scheint uns zu gefährlich, um es mit Antibiotika und schwerem Husten zu versuchen. Wir verlassen das Basislager mit der Gewissheit, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Der Berg ist auch nächstes Jahr noch da und die Gesundheit geht vor. Eine Woche später, wieder halbwegs auskuriert, brechen wir auf zum 5325 Meter hohen Granitgiganten La Esfinge. Wir klettern in 6 ½ Stunden die 800 Meter hohe Wand und stehen überglücklich bei bestem Wetter auf dem Gipfel und genießen die Nachmittagssonne. Auch wenn wir am Jirishanca kein Glück hatten, zählt nur eines: Alle können gesund und mit zwei wunderschönen Gipfeln im Gepäck nach Hause zurückkehren. Vielen Dank für die Unterstützung!

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